Bio-Düngertipps

romanzenpflanzen

Keimling
Seit
Sep 3, 2020
Beiträge
11
Um die Umwelt weniger zu belasten hier ein paar Bio-Düngertipps:

Verwende einfach Komposterde! Kompost enthält, wenn er richtig gemacht wird, alle wichtigen Nährstoffe und ganz nebenbei verwertest du deine Küchenabfälle und wandelst sie in etwas Nützliches um.

Verwende Kaffeesatz, er kann ein hervorragender Dünger sein. Aber Achtung: Das Koffein hat auf die Pflanzen eine ähnliche Wirkung wie auf uns Menschen. Also bitte nur sporadisch verwenden.

Setze eine Jauche an: Der natürliche Flüssigdünger regt das Bodenleben an und stärkt auch die Abwehr der Pflanzengegen Schädlinge.

Mulchen: Das Bedecken der Erde schützt Mikroorganismen in der Erde vor Sonneneinstrahlung, verringert das Verdunsten des Wassers in der Erde und dient gleichzeitig als "Langzeitdünger".

Gründüngung: das ist das gezielte Anbauen von Pflanzen zur Bodenverbesserung. Leguminosen haben die Eigenschaft molekularen Stickstoff mit Hilfe von ihrer Knöllchenbakterien zu binden und für andere Pflanzen nutzbar zu machen.

Es gibt bestimmt noch viele mehr. Ich freue mich, wenn ihr meine Tipps ergänzen könnt!
 

Fiducia

Obergärtner
Seit
Okt 29, 2019
Beiträge
686
Standort
Ostfriesland
Neben der Nährstoffversorgung ist Kompost und auch Gründüngung, wenn sie unter gegraben wird wichtig für die Humusschicht. Dadurch wird Regenwasser besser im Boden gehalten .
 

hubi1

Jungpflanze
Seit
Sep 1, 2020
Beiträge
22
Da wir zuhause Hühner haben, verwende ich deren Hinterlassenschaften. Ich sammele sie den Sommer über auf einen Haufen und fräse sie im Herbst - nach dem abräumen - unter die Erde.

Das hilft und kostet nicht viel
 

Gartentomate

Jungpflanze
Seit
Jan 31, 2020
Beiträge
32
Genau so mache ich das mit der Einstreu von den Kaninchen (Pellets, Sägespäne, Flachs und Heu). Ein Teil wird kompostiert, das dauert aber sehr lange, weil ich nicht genügend anderes Material habe und so hauptsächlich Holzspäne kompostiere. Im Herbst oder Frühjahr, wenn die Beete vorbereitet werden, arbeite ich eine ordentliche Portion mit der Motorhacke mit ein, das lockert den Boden und gibt Nährstoffe. Halbfertigen Kompost nehme ich für die Hochbeete oder ich pflanze Zucchini drauf.
 

Fiducia

Obergärtner
Seit
Okt 29, 2019
Beiträge
686
Standort
Ostfriesland
Hat jemand Erfahrung mit Pferdemist ? Also nicht die Pferdeäpfel allein sondern richtig Mist mit Stroh.
Da es aus der Landwirtschaft ja kaum noch Mist gibt, dachte ich an Pferdemist, aber da hat meine Mutter dringend abgeraten. Dadurch hätten sie viele Drahtwürmer und anderes Ungeziefer in den Garten bekommen. Kann es davon kommen ?
 

bärchen

Gartenguru
Seit
Okt 23, 2019
Beiträge
1.262
Standort
Bayern
wie sich heutzutage mit dem Mist verhält, weiss ich nicht. Aber früher hat man ja auch mit Stallmist gedüngt.
Nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Feld. Das hat dann immer soooo gut gerochen, wenn die Bauern mit dem Mist auf´s Feld gefahren sind:22x22-emoji-u1f637: Und ich glaub das wurde immer gemacht, wenn Regen im Anmarsch war.
 

Fiducia

Obergärtner
Seit
Okt 29, 2019
Beiträge
686
Standort
Ostfriesland
wie sich heutzutage mit dem Mist verhält, weiss ich nicht. Aber früher hat man ja auch mit Stallmist gedüngt.
Nicht nur im Garten, sondern auch auf dem Feld. Das hat dann immer soooo gut gerochen, wenn die Bauern mit dem Mist auf´s Feld gefahren sind:22x22-emoji-u1f637: Und ich glaub das wurde immer gemacht, wenn Regen im Anmarsch war.
Ja das haben wir ja früher auch so gemacht. War ja ganz normal, den Stallmist für den Garten zu nehmen. Pferdemist ist doch eigenlich auch nicht so viel anders. Es wird ja auch immer gesagt, dass Pferdeäpfel ein guter Dünger sind. Ob nun vielleicht in einem Pferdemisthaufen Schädlinge überwintern ? ich kann mir sonst auch nicht recht erklären, warum es damit Probleme gab. Aber nicht nur meiner Mutter war es so ergangen, auch einem Nachbarn.
Es gibt ja sonst zum Düngen auch getrocknete Rinderdungpellets. Mir ging es aber darum, auch etwas mehr Biomasse in den Boden zu bekommen.
 

Stachelbär

Gartenguru
Seit
Okt 23, 2018
Beiträge
3.274
Standort
Im Gadde mit Ebbelwoi & Flaschebier
Ja das haben wir ja früher auch so gemacht. War ja ganz normal, den Stallmist für den Garten zu nehmen. Pferdemist ist doch eigenlich auch nicht so viel anders. Es wird ja auch immer gesagt, dass Pferdeäpfel ein guter Dünger sind. Ob nun vielleicht in einem Pferdemisthaufen Schädlinge überwintern ? ich kann mir sonst auch nicht recht erklären, warum es damit Probleme gab. Aber nicht nur meiner Mutter war es so ergangen, auch einem Nachbarn.
Es gibt ja sonst zum Düngen auch getrocknete Rinderdungpellets. Mir ging es aber darum, auch etwas mehr Biomasse in den Boden zu bekommen.
Pferdemist ist mit Schädlingen sehr belastet und sollte nur gut kompostiert zum Düngen genutzt werden.
Schnellkäfer, die Endstufe der Drahtwürmer, mögen Pferdemist...
 

Heikeaustirol

Obergärtner
Seit
Nov 11, 2017
Beiträge
836
Pferde- und Schafmist sind warmer Mist, alle anderen kalt. Deshalb fühlt sich dort mehr Getier wohl. Wenn aber im Stall ordentlich gearbeitet wird , ist das kein Problem. Wir arbeiten einen Rottebeschleuniger und mit Effektiven Mikroorganismen versetzte Pflanzenkohle ein. Einmal monatlich wird der Mist mit dem Traktor umgeschöpft. Dabei sackt er schon extrem zusammen. Wenn er auf's Feld kommt, ist es schon fast Erde.
 

Muhvie.de

Sämling
Seit
Sep 15, 2020
Beiträge
3
Standort
Leiningerland
Meine Kombi: Kompost und/oder "alte" Pflanzerde (ich trage immer im Frühjahr einen Teil in den großen Kübeln ab, kommt auf die lehmige Erde) und Urgesteinsmehl. Sowohl auf die (Hoch-)Beete, als auch in die Kübel. Wahlweise Terra Preta. Ales Genannte fördert Bodenleben und Bodenstruktur. Hungrige Pflanzen bekommen etwas Bio-Pferdepellets und Beinwelljauche (gut für Fruchtbildung) oder flüssigen Algendünger.
 

Stachelbär

Gartenguru
Seit
Okt 23, 2018
Beiträge
3.274
Standort
Im Gadde mit Ebbelwoi & Flaschebier
Ergänzen möcht ISCH
Gesteinsmehle (Verkaufsname auch Urgesteinsmehl) sind alkalisch, selbst die als sauer angebotenen.
Zur Bodenverbesserung sehr hilfreich, vor allem im Gemüsebeet, aber Finger weg bei Moorbeetpflanzen, die mögen das nicht, schon garnicht, wenn Kalkstein Bestandteil ist.
 
Oben