Ich bin Prepper und bereite mich auf dreckige Zeiten vor

HerrPrepper

Keimling
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Das Wort Endzeit ist zu negativ und depressiv. Wir leben nicht in der Endzeit, sondern in einer Übergangszeit.
Und ja, 3000qm sind schon angemessen, wenn dann noch ein paar Tiere dazu kommen.
 

Fiducia

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Es ist noch nicht lange her, als die Leute im wesentlichen Selbstversorger waren, jedenfalls auf dem Land, so wie meine Großeltern.. die hatten auch keinen Kühlschrank, und erst auch keinen Strom. Lebensmittel wurden eingekocht, das kann man auch heute noch, geht auch ohne Strom. Fleisch, jedenfalls Schinken, Speck, auch Würste, wurden getrocknet, das haben auch meine Eltern noch gemacht. Allerdings muss man davon schon Ahnung haben und wenn nicht alles passt, kann es auch verderben.
Meine Mutter kocht auch heute noch größtenteils auf einem Stangenherd, nicht auf offenen Feuer, aber eben doch auf Feuer. Brot kann man auch selber backen, auch ohne Strom. Und man kann sich ja auch selber durch Solar oder Windkraft mit Strom versorgen. Also vieles ist möglich. Stromausfällte die zumindest einige Tage dauern, sind ja schon eine sehr reale Gefahr.
 

Fiducia

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Gerade heute um 23:50Uhr im NDR FS NDS
Aktuell: 7 tage: Endzeitstimmung, Prepper! :22x22-13::22x22-13::22x22-13:
No comment!:22x22-emoji-u1f616:
Wenn die Sendung eine Wiederholung war, dann habe ich das vielleicht auch schon gesehen.Manches ist schon etwas heftig, meiner Ansicht nach übertrieben. Aber doch sehe ich es so, dass man möglichst vieles auch selber haben sollte, nicht so vollkommen abhängig sein sollte. Landkreismitarbeiter werden geschult für den Katastrophenfall. Was passiert, wenn länger Strom ausfällt, wie wird der möglicherweise noch wenige vorhandene Strom verteilt, was passiert, wenn es Probleme mit der Trinkwasserversorgung gibt. Alles reale Szenarien.
 

Fiducia

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Wichtig im Bezug auf Selbstversorgung ist auch das Wasser. Trinkwasser ist etwas schwieriger, aber um das Gemüse zu bewässern kann man einen Brunnen bohren, mit Handschwengelpumpe Wasser hoch pumpen, dafür braucht man dann keinen Strom . Toilette kann man mit Regenwasser spülen.
 

HerrPrepper

Keimling
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Hallo, ich melde mich mal wieder. Ich bin mit meinen Prepper-Vorbereitungen gut vorangekommen. Angesichts einer gefühlten Inflation von 10% und des Ukrainekrieges ist es ja auch sinnvoll und richtig. Da ich kein extra Thema eröffnen möchte, hier meine Frage: Ich baue in meinem Garten auch Hirse an - zum ersten Mal. Wie in dem Artikel empfohlen, habe ich etwas Sand in den Boden eingearbeitet. Ich habe die Hirse am 28.04. ausgesät. Da steht auch, man soll das Beet zwei Wochen ruhen lassen, andererseits auch giessen. Wie darf ich das verstehen? Soll ich nun in den zwei Wochen giessen oder nicht? Denn wenn ich giesse, lasse ich das Beet ja nicht in Ruhe... Vielen Dank im Voraus.
 

Heikeaustirol

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Hirse gehört zu den Süßgräsern. So gesehen, kannst du genauso vorgehen, wie bei der Neuanlage von Rasen. Die erste Zeit gut wässern, ohne daß die Samen davonschwimmen, nicht betreten, nicht bearbeiten.
 

HerrPrepper

Keimling
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Der Übergang in ein neues spirituelles Zeitalter. Die ganze materialistische Verblendung und die dadurch verursachten Misstände wie Kriege werden aufhören. Der Wohlstand geht verloren, aber dafür wird es zwischenmenschlich und spirituell viel besser.
 

Pflanzensammler

Gartenguru
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Die ganze materialistische Verblendung und die dadurch verursachten Misstände wie Kriege werden aufhören.
Wer es glaubt ...
Kriege hat es immer gegeben und werden auch weiterhin in der Welt vorkommen so lange es immer wieder Gewinner dieser Konflikte geben wird!
Auch an dem derzeitigen Krieg in der Ukraine wird natürlich verdient!
Passt als Thema absolut nicht in dieses Forum! Bitte diese Diskussion beenden!
Danke!
 

HerrPrepper

Keimling
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Nein, bitte diesen Thread nicht schliessen. Um zum Thema zurück zu kommen: Die Hirse will einfach nicht keimen... Vielleicht habe ich zu früh ausgesät, das war Ende April. Ich habe heute nochmal neu ausgesät, also die Samen 3cm tief gesteckt und gegossen. Ich ware jetzt einfach wieder. Weitere Frage: Ich habe so ein Tütchen Saatgut Zuckermais vor 2 Jahren gekauft und dummerweise es jetzt eine Woche oder so in der Gartenlaube liegen lassen, wo es wohl zu warm war. Die Maiskörner sind geschrumpelt. Sind die noch keimfähig oder kann ich sie wegschmeissen? Vielen Dank.
 

Fiducia

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Nein, bitte diesen Thread nicht schliessen. Um zum Thema zurück zu kommen: Die Hirse will einfach nicht keimen... Vielleicht habe ich zu früh ausgesät, das war Ende April. Ich habe heute nochmal neu ausgesät, also die Samen 3cm tief gesteckt und gegossen. Ich ware jetzt einfach wieder. Weitere Frage: Ich habe so ein Tütchen Saatgut Zuckermais vor 2 Jahren gekauft und dummerweise es jetzt eine Woche oder so in der Gartenlaube liegen lassen, wo es wohl zu warm war. Die Maiskörner sind geschrumpelt. Sind die noch keimfähig oder kann ich sie wegschmeissen? Vielen Dank.
Bleibe einfach bei den konkreten Fragen zu den Pflanzen. Die weltanschaulichen Fragen, naja, passt hier nicht unbedingt.
An sich, sich bevorraten und sich nach Möglichkeit auch selbst versorgen zu können mit dem was der Garten hergibt, ja das ist sicher gut und richtig . Unabhängig vom Thema Prepper.
Mit Hirse kenne ich mich nicht aus, mit Mais eigentlich auch nicht.. manches, wie z. B. Erbsen oder auch Bohnen, darf man ruhig einweichen, damit die dann schneller keimen. Ob das auch für Mais gilt, weiß ich nicht. Eventuell einige Stunden in wasser legen und dann gleich in die Erde. Aber wie gesagt, das weiß ich nicht..Ob die nun schaden genommen haben in der Laube ? Einfach probieren, jetzt aussäuen und feucht halten. Wirst sehen, ob es dann noch geht.
 

Pflanzensammler

Gartenguru
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Vor Jahren gab es einen "Hype" um Sprossen.
Körner (Saatgut?) wurde mit wenig Wasser zum Keimen gebracht (einfach dunkel stehen gelassen) und dann verzehrt.
Fertige Samenmischungen gab es im Reformhaus, Keimschalen gleich dazu.
Klappt mit Sojabohnen, Getreide, Hülsenfrüchte und sonstigem. Wenn die Körner aufgehen sollten die auch wachsen ... Versuch macht klug.
Zum Einweichen von z.B. Erbsen vor dem Kochen: Wenn man so wie ich die schon einmal vergisst haben die gekeimt!
Dauert aber unterschiedlich lange!
(Kolben-)Hirse habe ich für einige Handaufzuzchten von Sittichen vorgekeimt, klappte gut mit den Körnern aus normalem Sittichfutter!
Die fingen nur schnell an zu schimmeln ...
 

Jasmin Duft

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die Keimrate vom Mais kann man deutlich erhöhen, wenn man ihn vorher 24 Std in lauwarmem Wasser einweicht.
Von Hirse habe ich keine Ahnung.
Lg, Jasmin
 

HerrPrepper

Keimling
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Ja, ich habe die Maiskörner eben mal in lauwarmes Wasser eingeweicht. Morgen abend säe ich nochmal aus.
 

HeikeF

Junggärtner
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Hallo, ja das siehst du richtig, wohl oder übel muss ich eine Fläche pachten. In meinem schlauen Buch steht, zur Selbstversorgung braucht eine Person 0,3 ha = 3.000qm. Ja, daran hatte ich gedacht, etwas zu pachten.

Und nein, ich wohne in Deutschland mit seinem gemäßigten Klima. Aber wir bekommen in nicht so ferner Zukunft ein tropisches Klima durch ein geophysikalisches Ereignis. Mehr will ich nicht verraten, weil es dann zu sehr abschweift.
Weißt du....wenn es dir darum geht hier irgendwelche dubiosen Andeutungen zu machen, dann bist du im absolut falschem Forum.
Entweder gescheit einfach Fragen stellen oder gehen. Aber soetwas nervt einfach.
 
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