Weihnachten - was ist daraus geworden?

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Gast_RG

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Hier in unserer Gegend ist der Weihnachtsmann nicht zuhause.
Hier ist noch das Christkind für die Geschenke zuständig.

:22x22-emoji-u2764:
 

Kakteenfreund

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Ich habe mich rar gemacht in den letzten Wochen, ich war mit anderen Aufgaben beschäftigt. Nun bin ich überrascht, wie gut sich dieser Beitrag entwickelt hat.
Meine Bedenken sind, dass uns unsere abendländische Kultur genommen wird. Unser Nikolausbrauch ist fast vergessen. Dafür gibt es nun den Cola-Weihnachtsmann und den Elch und nicht mehr das Christkind in seiner Krippe. Halloween wurde uns aufgepfropft. Früher haben wir im Herbst Runkelrüben ausgehöhlt und eine Kerze hineingestellt ohne Klimbim und Trara. Der Valentinstag war uns unbekannt. Dafür gab es den Namenstag, der heute vergessen ist. Mir geht es bei allem nicht um die Religion, (da geht es mir wie dem alten Fritz der gesagt haben soll, dass jeder nach seiner Facon selig werden soll), sondern um unser Brauchtum, das seine Wurzeln übrigens meist sogar in vorchristlicher Zeit hat (Sonnwendfeier, Frühlingsfeste usw.).
Ich wehre mich dagegen, dass man unsere Kultur für eine rein konsumorientierte ansonsten eher inhaltslose aufgibt.
 
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Gast_RG

Gast
Hier bei uns gibt es das zum Glück alles noch:

- Nikolaus am 6. Dezember - mit Bischofs-Stab und Mitra - nicht mit Zipfelmütze und Rentieren
- das Christkind - und eine Krippenszene under dem Christbaum
- Namenstage - nicht dass sie jetzt groß gefeiert werden - aber man kennt seinen Namenstag eben
 

Stachelbär

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Im Gadde mit Ebbelwoi & Flaschebier
Hier ein recht sarkastischer Aufsatz zu den Entwicklungen rundum Weihnachten, den ich vor einigen Jahren erhielt.
Es heisst Sarkasmuss mit seinem beißenden Spott und Ironie ist eine Form der Satire, doch zum Lachen ist mir da garnicht zumute :22x22-emoji-u1f610: zuviel davon ist schon Realität geworden... :22x22-emoji-u1f633:

Weihnachten neu definiert.jpg

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bärchen

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Hier ein recht sarkastischer Aufsatz zu den Entwicklungen rundum Weihnachten, den ich vor einigen Jahren erhielt.
Es heisst Sarkasmuss mit seinem beißenden Spott und Ironie ist eine Form der Satire, doch zum Lachen ist mir da garnicht zumute :22x22-emoji-u1f610: zuviel davon ist schon Realität geworden... :22x22-emoji-u1f633:

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Grüß Dich, Stachelbär,Daumen hoch, das bedeutet nicht dass mir das gefallen hat, was ich da gelesen habe,
im Gegenteil. Aber es gefällt mir, dass Du das auch nicht "OK" besser gesagt in Ordnung findest.
Leider nimmt bei uns die englische bzw. amerikaniche Sprache überhand und wenn das so weiter geht, bfürchte ich, dass mal unsere Muttersprache zu einer Fremdsprache wird. Hauptsache, im Ausweis steht "Staatsangehörigkeit Deutsch":22x22-emoji-u1f635:
Früher habe ich in einer amerikanischen Firma gearbeitet (gegenüber von uns). Da waren nicht nur Deutsche sondern auch Amerikaner beschäftigt. Am telefon mussten wir meistens auch englisch reden, denn die aus Amerika (Hauptsitz in Santa Clara ) konnten keinen Brocken Deutsch, was ja auch verständlich ist. Aber innerhalb der Abteilung und in den Pausen wurde Deutsch gesprochen. Als ich dann meinen Chef, welcher aus Schottland stammte ´mal fragte, wieso er so so gut Deutsch gelernt hat, antwortete er "hier sind wir in Deutschland und es wird mir bestimmt nicht schaden, die Sprache des Landes, in dem ich lebe zu sprechen." "Hut ab" konnte ich da nur antworten.
Aber leider denken da immer weniger so. Ich bin nun auch nicht mehr die jüngste, aber es gibt noch genug Leute, die eine ganze Generation älter sind. Die verstehen überhaupt nichts mehr, egal ob im Fernseher, oder im Alltag. Ich stelle mir immer vor, wie sich meine Mutter (93J ) mal mit meiner Enkeltochter (18 Mon) unterhalten wird.:22x22-13::22x22-13: Ich glaube , die brauchen ´mal ´nen Übersetzer dabei.
Aber leider können wir da nichts dran ändern. Froh bin ich, dass ich nicht mehr 20J alt bin.
 

Stachelbär

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Im Gadde mit Ebbelwoi & Flaschebier
Grüß Dich, Stachelbär,Daumen hoch, das bedeutet nicht dass mir das gefallen hat, was ich da gelesen habe,
im Gegenteil. Aber es gefällt mir, dass Du das auch nicht "OK" besser gesagt in Ordnung findest.
Aber leider können wir da nichts dran ändern. Froh bin ich, dass ich nicht mehr 20J alt bin.
Hi bärchen
ich stimme Dir zu - nur nicht beim letzten Satz.
Wir können etwas tun:
Selbst möglichst keine Anglizismen verwenden und hier und da das Umfeld freundlich darauf aufmerksam machen, dass es da auch deutsche Wörter gibt. Selbst wenn man zuweilen, dann unrechtmäßig, bestimmten Kreisen zugeordnet wird...
Ich versuche, wann immer möglich ein deutsches Wort für eine englische Bezeichung zu finden... das ist manchal nicht leicht.
Wie bekannt ist eigentlich, dass Chatroom
Plauderzimmer bedeutet...:22x22-13:
 

bärchen

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Hi bärchen
ich stimme Dir zu - nur nicht beim letzten Satz.
Wir können etwas tun:
Selbst möglichst keine Anglizismen verwenden und hier und da das Umfeld freundlich darauf aufmerksam machen, dass es da auch deutsche Wörter gibt. Selbst wenn man zuweilen, dann unrechtmäßig, bestimmten Kreisen zugeordnet wird...
Ich versuche, wann immer möglich ein deutsches Wort für eine englische Bezeichung zu finden... das ist manchal nicht leicht.
Wie bekannt ist eigentlich, dass Chatroom
Plauderzimmer bedeutet...:22x22-13:
Hi, Stachelbär
Upps, schon wieder ´mal ein englisches Wort.
kann ja aber auch bedeuten, "Ich bin hi, von Drogen":22x22-14:
Von mir hat sich mal eine ´mal mit "Good By" verabschiedet. Da hab ich geantwortet, "Ich gehe nicht einkaufen" Sie hat mich blöd angeschaut und ist gegangen. Ich nehme an, die ha nicht genau gewusst, was ich damit meine. Aber, ehrlich gesagt ist mir das auch egal. Habe mal bei einer Diskussion bezüglich dieses Themas zu hören gekriegt, dass man sich anpassen muss ,ich altmodisch bin und auf einem ziemlich niedrigen Niveau lebe.
Darauf antwortete ich nur "weisst Du, da oben ist mir die Luft zu dünn, und je höher man schwebt um so tiefer kann man fallen und die Gefahr, sich dabei den Hals zu brechen, ist mir zu hoch." Seitdem haben wir nie mehr ein Wort miteinander geredet.
 

Fiducia

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Es ist in Maßen schon okay, wenn die Sprache sich verändert, das hat sie immer schon getan. Das heutige deutsch hat nicht mehr so ganz viel mit dem zu tun, was im Mittelalter gesprochen wurde. Auch viele alltägliche Begriffe , die ganz selbstverständlich im Deutschen verwendet werden, kommen aus anderen Ländern, vieles aus Frankreich. Aber ich stimme euch zu, dass es heute schon echt schlimm ist mit den englischen Begriffen, bzw. Worte die den Anschein haben, englisch zu sein, die im englischen aber gar nicht so verkommen oder so verwendet werden. Deutsch sein, vielleicht sogar noch stolz darauf sein, das darf man ja fast gar nicht mehr. Wie anders ist es da doch z. B. in Norwegen ! Die sind da sehr stolz , Norweger zu sein, die lieben ihr Land und dürfen das da auch offen zeigen.
 

bärchen

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Es ist in Maßen schon okay, wenn die Sprache sich verändert, das hat sie immer schon getan. Das heutige deutsch hat nicht mehr so ganz viel mit dem zu tun, was im Mittelalter gesprochen wurde. Auch viele alltägliche Begriffe , die ganz selbstverständlich im Deutschen verwendet werden, kommen aus anderen Ländern, vieles aus Frankreich. Aber ich stimme euch zu, dass es heute schon echt schlimm ist mit den englischen Begriffen, bzw. Worte die den Anschein haben, englisch zu sein, die im englischen aber gar nicht so verkommen oder so verwendet werden. Deutsch sein, vielleicht sogar noch stolz darauf sein, das darf man ja fast gar nicht mehr. Wie anders ist es da doch z. B. in Norwegen ! Die sind da sehr stolz , Norweger zu sein, die lieben ihr Land und dürfen das da auch offen zeigen.
Ja, leider ist es bei uns nicht wie in Norwegen. Hier wird man meistens blöd angeschaut, wenn man den Deutschen Ausdruck benutzt - dann ist man nicht "in".
Vor vielen Jahren habe ich ´mal meinen "Boss"gefragt, woher der Ausdruck "OK" eigentlich stammt.
Da hat er mir erklärt, daß diese Abkürzung ihren Ursprung aus Kriegszeiten hat und "zero killed" (kein Toter ) bedeutet. Also mit anderen Worten, "alles in Ordnung"
Aber in den Fachgebieten ist es ja genau so. In der Medizin und in Unserem Bereich weden ja auch nur lateinische Fachausdrücke benutzt. Von den Blumen kenne ich - wenn überhaupt -auch nur die Deutschen Namen und die Atteste von Fachärzetn lasse ich mir vo´m Hausarzt übersetzen.
Die Aloe Vera z.B. heisst bei uns im Volksmund "Doktor im Haus" Jetzt stelle Dir vor, ich gehe ins Geschäft und frage "Habt ihr einen Doktor im Haus":22x22-emoji-u1f648: oder eine "Stinkende Liesel" (stehende Geranie).:22x22-12:
Da gehe ich lieber und schau selber nach, ob ich was finde.
 

Fiducia

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Was die lateinischen oder richtiger die botanischen Namen der Pflanzen angeht, da ist es doch aber sinnvoll, die zu kennen . Blumen und andere Pflanzen haben auch in unterschiedlichen Regionen Deutschlands oft verschiedene Namen. Gerade als Gärtner muss man die botanischen Namen kennen, sonst gäbe es ein Durcheinander. ( Ich wollte schon Chaos schreiben, aber das ist vermutlich auch nicht Deutsch ? ) Auch international weiß jeder Fachmann, um welche Pflanze es sich dann genau handelt. Da muss man dann nicht wissen, wie es auf Englisch oder französisch oder sonstwie genannt wird. Das finde ich sehr gut ! Jeder Fachmann auf der Welt weiß was ich meine wenn ich den Fachausdruck verwende. Medizin, naja, da sollte dem Patienten schon auf Deutsch erklärt werden, worum es geht. Die Fachausdrücke sind für die Mediziner untereinander ja in Ordnung, auch eben wie im Pflanzenbereich, damit jeder auch ganz genau weiß, um was es geht, es gibt ja auch nicht- deutsche Ärzte hier und da ist es schon gut, wenn da ganz klar internationale Fachausdrücke bekannt sind. Es ist ja in vielen Bereichen so. Aber im normalen alltäglichen Gespräch sollte man doch deutsch sprechen. ich komme ja aus Norddeutschland und da ist die Heimatsprache eigentlich Plattdeutsch , aber das stirbt aus. Meine Mutter musste als Kind in der Schule Hochdeutsch sprechen, obwohl sie das von zuhause her gar nicht konnte. Ich hatte auch nur noch wenige schulkameraden, die Plattdeutsch sprachen. Jetzt wird versucht, die Sprache zu erhalten, aber es gibt doch zuwenige , die das sprechen.
 

bärchen

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Natürlich ist es sinnvoll, die botanischen Namen bei Blumen zu kennen, aber wie lernt man die Kennen, wenn man nicht weiss, wie man suchen soll. Umsonst gebe ich jetzt bei google z.B. "Doktor im Haus" ein, was meinst Du, was der mir dann bringt........Dass die Gärtner und Ärzte diese Fachausdrücke kennen und auch benützen müssen, das sehe ich genau so, aber einen Patienten können sie ruhig auf deutsch aufklären.
Und statt "Happy Birthday" kann man auch ruhig "Hoch soll er/sie leben"singen
Bei meinem Heimatdialekt verhält es sich so ähnlich wie bei Deinem. Zu Hause wurde sächsisch gesprochen (Dialekt aus Siebenbürgen). Allerdings hat da jede Ortschaft ihren eigenen Dialekt. Die Unterrichtssprache war Deutsch. :22x22-12:
 

Kakteenfreund

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Prost Neujahr allerseits,

viele interessante Beiträge gab es da in den letzten Tagen. Die Aversion gegen Anglizismen teile ich. Richtig lächerlich wird es dann, wenn es sich bei den Anglizismen um deutsche Kunstworte handelt wie Handy oder Mountainbike oder aber um den völlig falschen Gebrauch wie bei Public Viewing, was im Englischen und amerikanischen Englisch für die öffentliche Aufbahrung eines Verstorbenen verwendet wird.
Ebeso wende ich mich gegen das "Genderdeutsch", auch "Dekadenzdeutsch" genannt. So sind Studierende für mich Studenten die gerade studieren. Alle anderen sind Studenten. Das gilt auch für Fahrradfahrende (Fahrradfahrer), Lesende (Leser) usw. Man übersieht dabei, dass dem männlichen Substantiv der weibliche Mehrzahlartikel vorangestellt ist.
Es gibt da einen Verein für Deutsche Sprache (VDS), der einem mit interessanten Beiträgen (Zeitung, Rundbrief (elektronisch)) versorgt.
Nebenbei bemerkt: Es geht wohl keiner davon aus, dass die Hölle für Frauen und der Himmen für Männer reserviert sind
Gruß
Kakteenfreund
 

bärchen

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Ja, da stimme ich dir zu. "Deutsche Sprache - schwere "Sprache". Ein Bekannter von uns, ein Ungar hat immer gesagt "wenn das "DER, DIE, DAS" nicht wär, wär das deutsche Sprach nich schwer." Es ist ja auch die einzige,mir bekannte Sprache mit drei bestimmten Artikeln und mit Groß -und Kleinschreibung" .Aber Gott sei Dank gibt es die, sonst könnte man so einiges missverstehen. Auch Synonyme werden ja bei vielen fasch benutzt. billig und günstig, teuer und wertvoll, ...
Ich hab ´mal einen gefragt, dem ich nicht gerade gut gesinnt bin, ob er eigentlich den Unterschied zwischen
"kostenlos und umsonst kennt" Siene Antwort war "nein". Ich schaute ihn an und sagte: "da haben wir´s: Ich bin kostenlos zu´r Schule gegangen und Du scheinbar umsonst".:22x22-emoji-u1f635: Vielleicht kennt ihr den Witz mit den Vögeln? (nicht gerade stubenrein:22x22-emoji-u1f648:
 

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Ich habe vor Jahren einmal versucht russisch zu lernen ... vergesst es!
Dann lieber die Muttersprache von klein auf erlernen und es ist alles ganz einfach!
 

bärchen

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Prost Neujahr allerseits,

viele interessante Beiträge gab es da in den letzten Tagen. Die Aversion gegen Anglizismen teile ich. Richtig lächerlich wird es dann, wenn es sich bei den Anglizismen um deutsche Kunstworte handelt wie Handy oder Mountainbike oder aber um den völlig falschen Gebrauch wie bei Public Viewing, was im Englischen und amerikanischen Englisch für die öffentliche Aufbahrung eines Verstorbenen verwendet wird.
Ebeso wende ich mich gegen das "Genderdeutsch", auch "Dekadenzdeutsch" genannt. So sind Studierende für mich Studenten die gerade studieren. Alle anderen sind Studenten. Das gilt auch für Fahrradfahrende (Fahrradfahrer), Lesende (Leser) usw. Man übersieht dabei, dass dem männlichen Substantiv der weibliche Mehrzahlartikel vorangestellt ist.
Es gibt da einen Verein für Deutsche Sprache (VDS), der einem mit interessanten Beiträgen (Zeitung, Rundbrief (elektronisch)) versorgt.
Nebenbei bemerkt: Es geht wohl keiner davon aus, dass die Hölle für Frauen und der Himmen für Männer reserviert sind
Gruß
Kakteenfreund
Aber DER Himmel ist (natürlich bei schönem Wetter ) ein Bayer (blau-weiß)und so mag man ihn am liebsten.:22x22-emoji-u1f325:
 

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Natürlich ist es sinnvoll, die botanischen Namen bei Blumen zu kennen, aber wie lernt man die Kennen, wenn man nicht weiss, wie man suchen soll. Umsonst gebe ich jetzt bei google z.B. "Doktor im Haus" ein, was meinst Du, was der mir dann bringt........Dass die Gärtner und Ärzte diese Fachausdrücke kennen und auch benützen müssen, das sehe ich genau so, aber einen Patienten können sie ruhig auf deutsch aufklären.
Und statt "Happy Birthday" kann man auch ruhig "Hoch soll er/sie leben"singen
Bei meinem Heimatdialekt verhält es sich so ähnlich wie bei Deinem. Zu Hause wurde sächsisch gesprochen (Dialekt aus Siebenbürgen). Allerdings hat da jede Ortschaft ihren eigenen Dialekt. Die Unterrichtssprache war Deutsch. :22x22-12:
Pflanzennamen : also es gibt Bücher, in denen es ein Register mit deutschen und auch botanischen Namen gibt. Das ist ganz gut, denn manchmal weiß man halt nur das eine oder das andere.
Dialekt : Also Plattdeutsch ist inzwischen als Sprache anerkannt, das ist in dem Sinne kein Dialekt. Das ist inzwischen etwas sehr besonderes, wenn man eine junge Mutter mit ihren Kindern Plattdeutsch sprechen hört. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Dialekte wie sächsisch oder bayrisch oder andere auch so aus dem Alltag verschwinden.
 

Fiducia

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Ich habe vor Jahren einmal versucht russisch zu lernen ... vergesst es!
Dann lieber die Muttersprache von klein auf erlernen und es ist alles ganz einfach!
Russisch lernen, ja das scheitert man ja schon schnell an den kyrillischen Buchstaben. ich hatte auch mal versucht ein bisschen zu lernen. Wenn man die Buchstaben erkennt, dann sind manche Worte gar nicht mal mehr so fremd. Man kann auch nicht einfach nur für einen Urlaub eine Sprache lernen, aber ist schon gut, wenn man Hinweisschilder versteht, so das aller notwendigste begreift. Ich fühlte mich schon sehr hilflos im Polenurlaub,worauf ich mich sprachlich überhaupt nicht eingestellt hatte. Polnisch ist ja auch sehr schwer.
 

Fiducia

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Dat is ja heel moi dat du ok Platt prooten deist. Oder snacken ji ? Platt is ok ja nich överall gliek .
 
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