Wie trifft euch Corona mit den Folgen??

sanftgrün

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Am besten den Beipacktext lesen. https://www.basg.gv.at/fileadmin/re...zmeldungen/Gebrauchsinformation_Comirnaty.pdf Es dürfte aber nur sehr wenige Ausnahmen geben. Ich denke hauptsächlich schwere Allergien gegen Inhaltsstoffe der Impfung.

Nach durchgemachter Erkrankung muss man meinem Wissen nach nur 1 mal impfen. Ich persönlich denke, dass bei deiner Mutter z.B: alles für eine Impfung spricht. Wenn man einmal die Erkrankung gut weggesteckt hat, heißt das ja leider nicht, dass es beim nächsten mal wieder so sein wird...
 

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Gartenguru
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Man muss vor der Impfung sowieso einen Aufklärungsbogen ausfüllen. Und man sollte, wie du richtig sagst, dann mit einem Arzt sprechen.
Habe ich alles nicht gemacht ... bei meiner "Spritzenphobie" auch egal! Habe mich vorher informiert, reicht!
Impfung rein und nix wie weg ehe die anfangen mit Diskussionen!
Für mich ist das Thema erst einmal durch ... bin es auch leid in jeder Zeitung und in jeder Nachricht nur noch Spritzen zu sehen!
 

sanftgrün

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Ich habe auch Nadelangst. Daher weiß ich wie das ist. Mein Weg: Immer dem Arzt sagen, dass ich Angst habe und mental stark zusammenreißen. Es geht irgendwie.
Aufklärungsbogen musste man bei uns aber ausfüllen. Das hat mir aber nichts gemacht. Ich habe nur Angst vor der Nadel.

Schlimm waren für mich übrigens auch die Impfungen der Kinder. Inzwischen sind sie zum Glück größer und machen sich über meine Angst lustig. Ich halte das fast nicht aus, wenn sie geimpft werden. Als sie klein waren, war das schlimm, weil ich mich wirklich sehr zusammenreißen musste. :22x22-emoji-u1f631:

Mein persönlicher Alptraum war im KH mit Zugang setzen, der nicht gleich klappte und danach noch einigen Tagen mehrere Infusionen. Die Zugänge mussten dauernd gespült *grusl* werden und gingen dauernd zu. Ständig brauchte ich neue. Später hatte ich lauter Flecken. Und mein Mann musste mir noch ein paar Tage Thrombosespritzen geben - Wie der die reingebracht hat, weiß ich nicht. Ich weiß noch, dass ich mich bei der letzten überhaupt nicht mehr zusammenreißen konnte... :22x22-emoji-u1f601:
 

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Gartenguru
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Eigentlich (ich weiß das!) sind Spritzen überhaupt nicht schlimm! Aber irgendwie bekomme ich das nicht gebacken! Ich habe schon soviel Sch... in Krankenhäusern durchgemacht aber diese Spritzen sind ein Graus! Auch für diverse Auslandseinsätze musste ich alle möglichen Impfungen ertragen (Tollwut, Hepatitis, Tetanus usw.) - ich kann mich nicht daran gewöhnen! Aber was muss das muss, Corona durchmachen ist wohl schlimmer!
Und wenn es denn passiert ist ist auch alles wieder gut!
Ich bewundere insgeheim alle Blutspender, Hut ab!!
 

sanftgrün

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Mut heißt nicht keine Angst haben. Denn das ist meistens Dummheit.
Mut ist sich der Angst zu stellen und sie zu überwinden.

-> so denke ich und besonders bei Nadeln.

Du weißt es sicher sowieso: Im KH immer verlangen, dass AnästhesiestIn die Zugänge legt. Die können das, weil sie es müssen - vor allem, wenn es drauf ankommt. Und die stechen auch, wenn alle anderen es nicht hinkriegen. :22x22-08:
 

Pflanzensammler

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Meine Erfahrung: Älteres Pflegepersonal kann das besser wie so manch ein Arzt/Ärztin!
Mein Erlebnis: 5 Versuche eines Arztes inkl. Butterfly, ein Versuch einer Schwester hat sofort geklappt.
Dennoch bleibt es ein Graus!
 

Dahlia

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...auch bei uns sind die ersten schon mit der Auffrischungsimpfung dran. Auch die, die nach einer Erkrankung nur eine Impfung brauchten müssen zur Auffrischungsimpfung. Die Hoffnung ist ja nun, dass der Impfschutz nach der Auffrischungsimpfung länger hält. Bei Tetanus bekommt man ja auch mehrere am Anfang und dann nur alle 10 Jahre. Da achte ich immer sehr drauf.
Ich frage mich, ob Impfgegner sich auch nicht gegen Tetanus oder Tollwut impfen lassen. Die sind zumindest ziemlich tödlich, wenn man sich infiziert.
 

Fiducia

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@Fiducia
Am besten den Beipacktext lesen. https://www.basg.gv.at/fileadmin/re...zmeldungen/Gebrauchsinformation_Comirnaty.pdf Es dürfte aber nur sehr wenige Ausnahmen geben. Ich denke hauptsächlich schwere Allergien gegen Inhaltsstoffe der Impfung.

Nach durchgemachter Erkrankung muss man meinem Wissen nach nur 1 mal impfen. Ich persönlich denke, dass bei deiner Mutter z.B: alles für eine Impfung spricht. Wenn man einmal die Erkrankung gut weggesteckt hat, heißt das ja leider nicht, dass es beim nächsten mal wieder so sein wird...
Ich hab mir die für sie relevanten Dinge nun von der Seite der Herzstiftung ausgedruckt. Es spricht alles für und nichts gegen eine Impfung... Das Einzige, was für etwas Bedenken sorgt ist : Vor mehreren Jahren, ist sicher 10 , wenn nicht fast 20 jahre her, da hatte sie nach einer Grippeimpfung das Gefühl zu ersticken. Sie war da aber schon aus der Praxis raus und erwähnte es erst später der Ärztin gegenüber. Sie hat sich aber danach immer wieder gegen alles impfen lassen ohne Probleme. So wie ich gelesen habe, können sich auch Menschen mit vorherigen Problemen bei anderen Impfungen nun impfen lassen, aber man muss es halt dem Arzt mitteilen. Dann kann der im Notfall schnell reagieren.
Mal sehen.. ich werde ihr die Infos noch geben und hoffe, sie spricht dann zumindest mit der Ärztin.
 

Heikeaustirol

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Schenk einem von den Impfgegnern eine Reise in ein Traumziel und sag ihm, er muß sich aber alles Mögliche impfen lassen. Wird sicher kein Problem sein. Und wahrscheinlich kommt dann die Erklärung, daß da ja länger Zeit war, den Impfstoff zur Zulassung zu bringen. :22x22-13:
 

Fiducia

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Schenk einem von den Impfgegnern eine Reise in ein Traumziel und sag ihm, er muß sich aber alles Mögliche impfen lassen. Wird sicher kein Problem sein. Und wahrscheinlich kommt dann die Erklärung, daß da ja länger Zeit war, den Impfstoff zur Zulassung zu bringen. :22x22-13:
Ja...aber stimmt ja schon auch, dass man noch eher wenig Erfahrung mit dem Coronaimpfstoff hat.
 

Heikeaustirol

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Es ist ja nicht so, daß die Pharmafirmen bei Null angefangen haben. Zum Einen stellt man ja schon ca. 100 Jahre überhaupt Impfstoffe her, so daß da schon mal eine Grundlagenforschung gesichert ist. Covid 19 gibt es zwar noch nicht lange, aber an Coronaviren an sich wird auch bereits seit etwa 20 Jahren geforscht, nämlich spätestens seit SARS-COV 1 in den Jahren 2002/03. Aufgefrischt durch MERS 2012, was ja schon eine Coronavariante war. So gesehen ist die Forschung da ja schon länger dran.
 

Dahlia

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Sowohl der mRNA Impfstoff als auch der Vektorimpfstoff sind neue noch nicht lange eingesetzte Impfstoffe. mRNA wurde zum ersten Mal für den Menschen zugelassen (Biontek, Moderna). Vektorimpfstoffe gibt es auch noch nicht lange (nur für Dengue Fieber und Ebola; Astra und Johnson&Johnson).
Sie mußten auch bei Corona alle Phasen wie immer bei der Entwicklung neuer Impfstoffe durchlaufen. Da ausreichend Geld verfügbar war, und einige Dinge parallel durchgeführt wurden konnte man so schnell sein einen neuen Impfstoff bereitzustellen.
 

sanftgrün

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Ich stehe eher den Nanolipiden in den mRNA Impfstoffen skeptisch gegenüber... Aber hilft aktuell leider nix. Was besseres haben wir einfach nicht.
 

Fiducia

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Werden in Österreich oder der Schweiz Kinder gegen Corona geimpft ? Hier wird ja viel diskutiert. Die Politiker sagen,alle Schüler sollten geimpft werden , ab 12.Die Impfkommission empfiehlt es nicht. Kinderärzte meinen, es schadet gesunden Kindern mehr als dass es ihnen nutzt.
Ich bin ganz froh, dass ich nun kein Kind hab, für das ich das entscheiden müsste.Hier werden die Eltern ja selbst verantwortlich gemacht. Aber so, wie im vergangenen Schuljahr, dass die Schulen ein halbes Jahr geschlossen waren, so darf es ja auch nicht wieder werden. Der Inzidenzwert soll künftig aber ja nicht mehr das alleinige Kriterium sein für Maßnahmen.
 

sanftgrün

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Ja, in Ö wird sehr auf die Impfung für Kinder ab 12 "gedrängt". Dem stehe ich persönlich schon sehr skeptisch gegenüber.
Ich bin froh, dass meine noch zu jung dafür sind und laut unserem KiA kommt da auch keine generelle Impfung für jüngere Kinder (Einzelfälle können ja ganz anders liegen!) wegen Risiko zu Nutzen.
 

Dahlia

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das Verfahren des mRNA wurde zuvor für Medikamente in der Krebsmedizin eingesetzt.
soweit ich gelesen habe ist noch kein Medikament für die Krebsmedizin in Deutschland zugelassen. Sie arbeiten seit Jahren daran auch mit Studien. Weißt Du da mehr?

Ich stehe eher den Nanolipiden in den mRNA Impfstoffen skeptisch gegenüber...
Da kann ich dich voll verstehen. Ich lehne Nanopartikel auch ab, da ich den Einsatz auch als potentiell gefährlich, da sie die Blut-Hirnschranke überwinden, und unnötig ansehe. Insbesondere, wenn sie bei der Autowäsche oder als Zusätze in Lebensmitteln oder Kosmetika eingesetzt werden.
Das habe ich dazu von Ende 2019 gefunden ...werden in der EU aktuell keine absichtlich hergestellten Nanomaterialien als Lebensmittelzusätze verwendet. ...und scheinbar nur diese sind zu kennzeichnen...Da sie aber u.a. bei Herstellungsprozessen entstehen sind sie enthalten und brauchen nicht gekennzeichnet werden....na super.

Zum Glück muss ich diese Entscheidung auch nicht treffen. Aber ich würde sie ab 14 oder 15 wahrscheinlich impfen lassen. Besser fände ich es, wenn man einen Impfstoff extra für Kinder entwickeln würde. Vielleicht wäre die halbe Dosis schon ausreichend, oder eine Einmalimpfung da das Immunsystem der Kinder ja noch wesentlich aktiver ist. Das sollte auch kurzfristig geprüft werden können. Im Interesse aller, auch aller anderen Kinder, halte ich es grundsätzlich für sinnvoll das auch Kinder geimpft werden sollten.
 

Fiducia

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Ja, in Ö wird sehr auf die Impfung für Kinder ab 12 "gedrängt". Dem stehe ich persönlich schon sehr skeptisch gegenüber.
Ich bin froh, dass meine noch zu jung dafür sind und laut unserem KiA kommt da auch keine generelle Impfung für jüngere Kinder (Einzelfälle können ja ganz anders liegen!) wegen Risiko zu Nutzen.
Damals, als mein Sohn noch klein war, gab es im Fernsehen und anderswo viel Werbung für die Grippeimpfung bei Kindern. Sie hätten ja schon genug Stress mit Englisch und Mathe, da bräuchte man nicht auch noch Grippe...
Als junge Mutter, die alles richtig machen will, hatte ich den Kinderarzt dann auch danach gefragt.
Er sagte mir, das wäre ganz unnötig ein ansonsten gesundes Kind gegen Grippe zu impfen. damals war es auch wohl so, dass die Krankenkasse das ohne medizinische Begründung nicht bezahlt hätte.
Nun ist Corona keine Grippe. Aber ich meine doch, man sollte die Erfahrungen der Kinderärzte schon ernst nehmen. Auch sonst so mit den Impfungen, nicht zu viel auf einmal.
 
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